„Die
Seele wiegt 21 Gramm“
Ein Theaterprojekt nach der Ballet-Suite «Psyche» von
Paul Juon.
Von Manfred Ferrari
Professor Aldini: Krishan Krone
Tanz Company URTO:
Sophie Mumm / Psyche: Ursula Ledergerber
Wadim Kulic / Amor: Tom Baert
MusikerIn ensemble contraire: Michael Müller, Judith Rickenbacher,
Marc Bätscher
Stückfassung und Regie: Manfred Ferrari
Musikalische Leitung: David Sontòn Caflisch
Bühne: Robert Cavegn
Regieassistenz: Miriam Thabea Raether
Dramaturgie: Magdalena Nadolska
Kostüme: Lorena Lopez
Maske: Andrea Casparis, Debbie Rothenberger
Technik: Hannes Fopp
Produktion: ressort k , Chur
Das Prinzip des Experiments wäre ganz simpel: Man baut ein
Bett in eine Waage um und legt eine Sterbende rein. Man wägt
sie vor und nach dem Todeszeitpunkt. Die Differenz der beiden Gewichte
ergibt das Mass der entwichenen Seele. Doch das Experiment gerät
aus dem Ruder. Die Probandin (Ursula Ledergerber), die eigentlich
gelähmt ist und sterben sollte, fängt zu tanzen an. Der
Assistent (Tom Baert) verwandelt sich in den Liebesgott Amor und
die Musiker (ensemble contraire), die das Sterben der Patientin
erleichtern sollten, weigern sich zu spielen. Es scheint, als ob
alle sich gegen den zuständigen Professor, Hermann Aldini (Krishan
Krone) verschworen haben. Unter solchen Umständen ist es nicht
weiter verwunderlich, dass Aldini den Kopf der Wissenschaft verliert
und immer weiter in sein Inneres blickt – auf der Suche nach
der eigenen Seele. Ein überdimensionaler Kopf dient dabei als
Gesprächspartner
Die Angst vor dem eigenen Sterben und die Frage nach der Existenz
der Seele sind so alt wie die Menschheit. „Was ist sie, die
Seele? Wo ist sie? Wie sieht sie aus? Sieht sie überhaupt aus?“
fragt der Wissenschaftler Aldini
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