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36 STUNDEN
NACH ÖDöN VON HORVáTH
Schweizer Erstaufführung
Spiel: Felicitas Helena Heyerick, Krishan Krone und Michael Glatthard
Konzept / Regie: Magdalena Nadolska
Kostüme: Madlaina Bezzola und Linda Semadeni
Licht: Nicola Vitali
Assistenz: Johanna Böckli und Adrian Meneguz
Produktion Gastspiele: Mathias Bremgartner
Fotos: Manuel Uebersax
Zwei attraktive Arbeitslose begegnen sich zeitgemäss vor dem
Arbeitsamt: Die gut gebaute Agnes Pollinger und der notorische
Frauenheld Eugen Reithofer kommen sich rasch näher. Eigentlich
sind alle Voraussetzungen für die perfekte Love Story gegeben,
doch innerhalb von 36 Stunden wird die Welt der Protagonistin auf den
Kopf gestellt und Agnes erscheint nicht zum nächsten Rendezvous.
Stattdessen steht sie bei einem Künstler nackt Modell und
fährt in Harrys Sportwagen zu einem flotten Ausflug, weil dieser
ihr ein Schnitzel mit Gurkensalat spendiert. Zudem lassen Agnes die
Erinnerungen an ihre verflossenen Liebhaber nicht los: Der
melancholische Kaffeehausmusiker, der schleimige Anwalt oder der
pubertäre Konditorlehrling – sie alle entpuppen sich als Nieten.
Doch jede Liebe bringt uns weiter; auch wenn es weh tut. In seinem
Roman «36 Stunden» beschreibt Horváth eine tragische
Welt mit viel Witz und Humor. Auf der Bühne verkörpern eine
Schauspielerin und zwei Schauspieler rund zwanzig Figuren und lassen
die Geschichte vom Fräulein Pollinger wie von Zauberhand lebendig
werden.
Premiere: 12. Januar 2010 in der Klibühni, Chur
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