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Gebirtig
Ein
Märchen mit Musik von
Joshua Sobol
Mit Georg Darvas, Krishan Krone, Franziska Maria von Arb, Romina
Bluvol, Schlomit Goldberger, Beatus
von Glenk, Salome Im Hof, Martin Maurer, Matthias Meier, Michael
Mittag, Katrin Mörgelin-Oehler, Renato De Pedrini, Dani Ramsauer,
Adelheid Schellhorn, Severine Véya, Harald Weber
Regie: Klaus Michael Zintgraf
Musik: Sascha Schönhaus, Andreas
Wäldele, Roland Köppel, David Schönhaus, Barbara
Wäldele
Bühne/Requisiten Manfred Schmidt
Kostüme/Maske Murielle Véya
Mordechai
Gebirtig war der bedeutendste Volksdichter des osteuropäischen
Judentums. Seine Gedichte wurden vertont und in
Konzertsälen, auf der Straße
und in den Ghettos gesungen. Joshua Sobol hat die Figuren und deren
Geschichten zu einem modernen Märchen gewoben, in dem Trauer,
Heiterkeit
und Humor miteinander verbunden sind. Ein wesentlicher Bestandteil
dieses
Werkes ist die Klezmer-Musik. Das Stück ist eine Hommage an
Mordechaj
Gebirtig und seine Lieder, an das Leben, den Mut zum Überleben,
die Hoffnung
und die Menschlichkeit.
Das Stück spielt in der Gegenwart. Der Ort der Handlung ist ein
Saal, wie man ihn
für gesellschaftliche Anlässe und Familienfeiern,
beispielsweise eine
Hochzeitsfeier, mieten kann. Die Bühne ist leer, im Hintergrund
stapeln sich
Tische und Stühle. Eine Gesellschaft wird erwartet. Die Musiker,
eine
Klezmergruppe, treffen ein und beginnen, ihre Instrumente auszupacken.
Welwel und Berl, die beiden Hauptfiguren, sind zwei Kellner, die
über das
Warten philosophieren und darüber ihre eigentliche Aufgabe, den
Saal für die
Festgesellschaft vorzubereiten, vernachlässigen.
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